Es ist Zeit, unsere internationalen Ingenieure kennenzulernen (Global Day of the Engineer 2019)

In den letzten 5 Jahren hat die National Engineers Week Digi-Key die Möglichkeit gegeben, die Innovation und Weiterentwicklung von Elektronik und Technologie durch unsere Kunden und Mitarbeiter hervorzuheben - in Nordamerika.

Wir beschlossen, Mitarbeiter und Kunden auf der ganzen Welt, die einen Beitrag zu Technologie und Innovation leisten, in den Mittelpunkt zu rücken. Wir haben untersucht, was einige unserer Ingenieure inspiriert hat, ihren heutigen Beruf zu ergreifen, welche Ratschläge sie für Ingenieure der nächsten Generation haben und was einige ihrer Lieblingserfindungen sind.

Name: Dany Haikin

Fachbereich: Elektronikingenieur

Tätig bei DK: 7 Jahre

Was hat Sie zuerst dazu inspiriert, Ingenieur zu werden?

Ich wollte das Geheimnis der kleinen Elektronikkomponenten verstehen, die alles zum Laufen bringen.

Was inspiriert Sie jetzt am Ingenieurswesen?

Ingenieurwesen ist nicht nur Wissen, sondern auch die Vorgehensweise zur Lösung von Problemen: Analyse des Problems / der Aufgabe, Denken, Nutzung verfügbarer Ressourcen, Handeln / Versuchen.

Was ist in Ihren Augen wichtig, um zukünftige Generationen zu einer Ingenieurslaufbahn zu bewegen?

Wie oben erwähnt. Die Begeisterung, Herausforderungen anzunehmen und zu meistern. Techniker wissen, wie man Dinge repariert (manchmal sogar besser als Ingenieure), aber Ingenieure entwickeln die Technologie und realisieren sie. Ich kann mir vorstellen, dass es wie eine Geburt ist. Sie müssen es lieben und einige grundlegende Fähigkeiten haben.

Was ist Ihrer Meinung nach am befriedigendsten daran, Ingenieur zu sein?

Die Zufriedenheit mit dem Job, niemals gelangweilt zu sein, die Arbeitsumgebung

Welche Erfindungen gehören Ihrer Meinung nach zu den wichtigsten, die jemals erdacht wurden?

Klimaanlage, Datenträger am Schlüssel, Windeln, Mobiltelefon, Internet


Name: Rolf Horn

Fachbereich: Allgemeine Elektrotechnik mit Spezialgebiet Halbleiter

Tätig bei DK: 5 Jahre

Was hat Sie zuerst dazu inspiriert, Ingenieur zu werden?

Ich wollte meine Begeisterung für die Elektronik und die kontinuierliche Innovation innerhalb der Branche teilen und dabei die Rolle der deutschen Kultur bei der Wertschätzung der Technik als alte und noch immer aktuelle Disziplin hervorheben.

Was inspiriert Sie jetzt am Ingenieurswesen?

Ich möchte meinen Lernprozess fortsetzen, um in der Rolle eines vertrauenswürdigen Beraters für Empfehlungen bezüglich jeder Art von Elektronikkomponenten voll akzeptiert zu werden und Lösungen für so viele Probleme und Herausforderungen von Kunden wie möglich zu finden.

Was ist in Ihren Augen wichtig, um zukünftige Generationen zu einer Ingenieurslaufbahn zu bewegen?

Es gibt zwei Dinge: den traditionellen Ansatz, die Grundlagen der Physik zu erlernen, sowie die Annahme der modernsten neuen Technologien für zukünftige Innovationen.

Was ist Ihrer Meinung nach am befriedigendsten daran, Ingenieur zu sein?

Als der zuverlässigste Ansprechpartner für technische Fragen zu gelten.

Welche Erfindungen gehören Ihrer Meinung nach zu den wichtigsten, die jemals erdacht wurden?

Das Rad, Cheops-Pyramide in Gizeh, Ägypten, Druckmaschine, Leonardo da Vincis Flugmaschine, Zugmaschine mit Dampfantrieb, Telegrafie, Telefon, Edisons Glühlampe, Karl Benz patentierter Motorwagen, Computer von Konrad Zuse, Transistor von Bell Laboratories, Satellit Sputnik, ursprünglicher „Digi-Keyer“, ARPANET-Internet, Intel 4004, 4-Bit-Prozessor, Mobiltelefon, GPS, CBM C64 8-Bit-PC, 3D-Drucker, Hubble-Weltraumteleskop, EU/Euro-Währung, Bluetooth, Linux, Mars Exploration Rover, Google-Suche, Android, IBM Watson (entwickelt zur Beantwortung von Fragen zu Jeopardy), DK IoT Studio


Name: Savitri Sinnema

Fachbereich: Industrieingenieurin

Tätig bei DK: 2 Jahre

Was hat Sie zuerst dazu inspiriert, Ingenieurin zu werden?

In meiner Kindheit und Jugend habe ich bemerkt, dass die Ingenieure, denen ich begegnete, weniger Angst hatten, die Welt um sie herum zu entdecken. Sie waren am ehesten diejenigen, die Probleme in einer spielerischen, positiven und produktiven Weise angingen. Diese Herangehensweise an das Leben finde ich inspirierend.

Was inspiriert Sie jetzt am Ingenieurswesen?

Die unendlichen Möglichkeiten für die Zukunft! Einige der Technologien, über die wir heute verfügen, waren vor 100 Jahren noch undenkbar. Ich kann es kaum erwarten zu sehen, was die Zukunft noch bringt.

Was ist in Ihren Augen wichtig, um zukünftige Generationen zu einer Ingenieurslaufbahn zu bewegen?

Junge Leute dazu herauszufordern, eine aktive Rolle in ihrer Umgebung zu übernehmen und Produzenten zu werden, anstatt nur Konsumenten zu bleiben. Ein Ansatzpunkt wäre es, junge Menschen, denen man begegnet, zu fragen, wie ein vorhandenes Produkt aus ihrem Leben verbessert werden kann, wie sie dabei vorgehen würden und wie diese Änderung die Welt beeinflussen würde. Man kann mit ihnen über neue Entdeckungen oder noch ungelöste technische Herausforderungen reden und dabei u. a. Maker-Ausstellungen und ähnliche Foren (ob physisch oder virtuell) ins Spiel bringen.

Weiterhin ist es extrem wichtig, den Mythen ein Ende zu setzen, dass eine Ingenieurstätigkeit etwas für unkreative Menschen ist, oder dass man bei Problemen in Mathe und Naturwissenschaften die Finger davon lassen sollte. Ganz klar erfordert Lernen Hingabe. Und natürlich müssen erst die Grundlagen erarbeitet werden, bevor man sich anspruchsvolleren Dingen widmet, aber sich permanent neuen Problemen zu stellen, hilft dabei herauszufinden, wie man am besten lernt und Probleme löst. Daraus bilden sich schließlich unschätzbar wertvolle Fähigkeiten, auf die man für den Rest seines Lebens zurückgreifen kann. Wie die Charaktere in Video-Spielen fangen wir alle mit unterschiedlichen Attributen an, die von unserer Umwelt und davon beeinflusst werden, wie wir unserer Leben „spielen“. Dabei ist es aber immer möglich die Attribute aufzuwerten, die uns wichtig sind und die uns helfen. Sicher gibt es Dinge, die uns besser liegen als andere, aber man sollte sich auf sich selbst konzentrieren und vorhandene Kenntnisse nutzen, um sein Grundwissen zu erweitern und die Probleme, mit denen man konfrontiert wird, zu lösen. Einfach experimentieren und aus den Fehlern lernen!

Was ist Ihrer Meinung nach am befriedigendsten daran, Ingenieurin zu sein?

Ein schwieriges Problem zu lösen, für das man sich hinsetzen und grübeln muss und das die volle Aufmerksamkeit erfordert. Der Moment, in dem es dann Klick macht, ist ungemein bereichernd, besonders wenn die Lösung des Problems jemand anderem dabei hilft, eine eigene Fragestellung zu lösen.

Welche Erfindungen gehören Ihrer Meinung nach zu den wichtigsten, die jemals erdacht wurden?

Der Transistor, das Rad, die Druckpresse, die Dampfmaschine, Antibiotika und der Telegraf.


Name: Penny Tse

Fachbereich: Information und Kommunikation in der Elektrotechnik

Tätig bei DK: 5,5 Jahre

Was hat Sie zuerst dazu inspiriert, Ingenieur zu werden?

Ich mag Mathematik und Physik. Ich wusste, dass ein Ingenieurstudium meine Kenntnisse in diesen Fächern erweitern würde, und dass ich dann beides im täglichen Leben anwenden könnte. Als ich meinen Abschluss machte, unterstützte ich ein Projekt durch die Integration einer kapazitiven Berührungssensorfunktion in ein schnurloses Telefon. Der iPod war gerade 1 bis 2 Jahre zuvor auf den Markt gekommen. Ich hatte schon damals eine Ahnung, wie sich die Technologie auf das persönliche Leben und die Erfahrung auswirkt, und ich war daran interessiert, mich in diesem Bereich weiterzuentwickeln.

Was inspiriert Sie jetzt am Ingenieurswesen?

Die Weitergabe und Bereitstellung von Technologien an andere. Die gleiche Technologie könnte in verschiedenen Anwendungen eingesetzt werden, oder es können verschiedene Technologien in derselben Anwendung eingesetzt werden; all das ermöglicht viele Innovationen. In meiner aktuellen Position kann ich mit vielen Arten von Technologien und Produkten herumspielen. Ich interessiere mich dafür, wie sie bei Menschen unterschiedliche Vorstellungen wecken können, die unser Leben in Zukunft verändern werden.

Was ist in Ihren Augen wichtig, um zukünftige Generationen zu einer Ingenieurslaufbahn zu bewegen?

Das Internet hat die Welt verändert, vor allem die Art, wie wir Informationen sammeln, nach Antworten suchen und Wissen gewinnen. In der Vergangenheit mussten wir einen Kurs besuchen, um zu lernen, wie man ein Platinenlayout erstellt. Und jetzt kann man ein Fahrzeug oder Mobiltelefon mithilfe eines Online-Videos bauen. Anstatt sich um den Mangel an Ressourcen oder Technologien zu sorgen, mit denen die Vorgängergeneration zu kämpfen hatte, wird es für die nächste Generation von entscheidender Wichtigkeit sein, die gewünschten Informationen im Internet zu erkennen und präzise zu sammeln sowie sich auf eigene Innovationen zu konzentrieren.

Was ist Ihrer Meinung nach am befriedigendsten daran, Ingenieur zu sein?

Wie bereits erwähnt, möchte ich mehr Informationsaustausch für neue Technologien und Ideen für die Ingenieurgemeinschaft schaffen, um so mehr und mehr Aufmerksamkeit aus unseren erstellten Inhalten zu generieren und Anstöße für mehr Innovationen zu geben.

Welche Erfindungen gehören Ihrer Meinung nach zu den wichtigsten, die jemals erdacht wurden?

Glasfaser, Internet und KI

Über den Autor

Image of Kayla Krosschell

Kayla Krosschell ist eine PR- und Marketingkommunikationsspezialistin, die 2013 zum Team von Digi-Key Electronics kam. Ihren Bachelor of Arts & Sciences in Massenkommunikation und Medienwissenschaften erwarb sie an der University of North Dakota, wo sie Mitglied der Public Relations Society of America (PRSA) war. Zu ihren derzeitigen Aufgaben gehören Aufgaben wie Pressemitteilungen, Medienarbeit, integrierte Marketingkampagnen, Schreiben und Prüfen von Redaktions-, Werbe- und Webtexten sowie Öffentlichkeitsarbeit. In ihrer Freizeit nimmt Kayla gerne an UND-Sportveranstaltungen teil (und reist zu solchen) und genießt gelegentlich ein hausgemachtes Bier.

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